Panik vor Menschen - Krafträuber

  • Stopp 8o8o

    ich mache mir im Gegenteil zum ersten mal in meinem Leben nichts mehr vor!!!!!

    Ich stehe zu meinen Problemen, ich arbeite dran, kann mich sehr gut selbst reflektieren und habe die größte Last, nämlich die Qual hier auf der Arbeit durch ein Gespräch von meiner Seite aus zu einem friedlichen Abschluss gebracht und ziehe das bis zum Schluss durch!!

    Ich kann zugeben, wenn ich mich falsch verhalten habe und trage es nicht MEHR nach.

    Ich habe einen Partner, der genau das GEgenteil ist, zu den Partnern die ich bisher hatte, ich lasse es zu, dass er mich lieb behandelt und brauche es nicht mehr, gedemütigt zu werden.

    ich habe mich vom zu-sehr-lieben befreit.

    Also, abgesehen vom Alk möchte ich keine Therapie mehr. Ich weiß das, was ich wissen muss, um mein Leben positiv zu verändern. Mit dem Alk da stimme ich zu, da muss was passieren, aber bei allem anderen bin ich zum ersten mal in meinem Leben realistisch und vor allem ehrlich zu mir selber!

  • So, ich gehe auch mal schnell noch ein wenig OT, weil ich dazu logischerweise meinen Senf geben muss. :winking_face:
    Eine Therapie funktioniert immer nur dann, wenn man es auch wirklich will und bereit ist. Vielleicht war's bei deiner Mutter einfach der falsche Zeitpunkt, der falsche Therapeut, die falsche Therapieform, ... Das heißt nicht, dass es bei dir genauso ist. Abgesehen davon, was kannst du verlieren, wenn du eine ambulante Therapie anfängst?
    Davon bekomme niemand etwas mit, niemand muss es erfahren, es wird deine Arbeit nicht beeinflussen und kann dir letztendlich nur helfen, dein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Es gibt auch viele Kliniken, die nicht nur strikt auf Süchte oder Krankheiten ausgerichtet sind sondern auf den Menschen. Da wird dann wesentlich mehr auf dich geschaut und, warum du die Verhalten an den Tag legst, die du hast. Das ist mehr Arbeiten an den Ursachen als an den Symptomen. Wenn du einen Klinikaufenthalt anfängst, musst du auch nicht ewig da bleiben, sondern kannst immer gehen oder die Bremse ziehen, wenn es dir zu heftig wird. :smiling_face:

    So, und jetzt zurück zum Thema, meine Damen, bevor wir anfangen über die Vor- und Nachteile einer Therapie zu diskutieren. *grins* :winking_face:

  • Zitat von Pain

    Mit dem Alk da stimme ich zu, da muss was passieren..........


    ............was anderes meinte ich ja auch gar nicht:)

  • :58: da bin ich wohl volle suppe ins fettnäpfchen getreten :hmpf:

    sorry liebes... ich weiß ERST denken und DANN handeln. Das werd ich auch noch lernen :smiling_face:

    ja, du hast vollkommen recht, ich hatte gedacht du meinst das auf die normale Therapie bezogen :frowning_face:

    autsch, sorr, ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm

  • liebe paindrop,
    werde am späten abend nochmal genauer auf das thema Angst eingehen und dir vor allem die versprochene stellungnahme zu dem buch posten.
    bin einfach noch nicht dazu gekommen. aber ich mache es heute noch, versprochen.
    ganz liebe grüsse,
    lakritze.

  • weisst du pain, die Angst ist eine innere stimme, die bei einer beruflichen herausforderung, oder in privaten situationen zu dir spricht und versucht, durch vernunft und geistige reife dich dem vorhaben abzubringen. diese stimme, diesen „inneren schweinehund“ nennt man Angst. ein grosser gegner im leben. mit seinem partner, dem Adrenalin, tritt sie in entscheidenden situationen des lebens auf, um zu sagen „du schaffst das nicht!“. dabei weiss sich Angst geschickt zu tarnen. sie kommt als aufregung als unsicherheit bei einer alltäglichen situation, als "bedenken".
    jeder mensch hat Angst nur uns ist das bei unserem gegenüber in der jeweiligen situation nicht bewusst, vielleicht ergeht es einem deiner mitmenschen mit denen du beim essen am tisch sitzt gerade genauso und vielleicht machst auch du ihnen Angst, ohne das es dir bewusst ist.


    ich habe dir eine inhaltsangabe zu dem buch zusammen gestellt, ich denke das buch wird auch dir weiter helfen, mir persönlich hat es sehr viel gebracht und ich habe es verschlungen :grinning_squinting_face: vor allem ist es sehr locker geschrieben, also nicht bürokratisch. du finsest sie im thread bücher.

  • hallo, ich habe deinen überdeutlichen Hifeschrei gehört.
    Und das gute ist, dass ich das leiche Problem habe, mit meinen Mitmenschen, ohne Ägste und grundlegendes Vertrauen zu kommunizieren. Das habe ich bei meinem Psychotherapeuten, zur sprache gebracht. Nach einer recht langen Diagnosezeit, habe ich mich auf anraten von meinem Therapeuten, mal auf ADS prüfen lassen. Das war es aber nur zum Teil. Ich wurde, dann auf das ASBERGER-Syndrom (Authismus) geprüft. Da sind nun die Ursachen bei mir zu finden.
    Ich hoffe, dass du etwas mit dieser Aussage anfanen kannst, und ich wünsche Dir alle kraft der Welt.
    Gruss SONIX

  • huch, danke für eure lieben Antworten :smiling_face:

    @hexchen: werd gleich mal in den Bücherthread schauen gehen, bin ja sehr gespannt! du erklärst wirklich sehr gut, das muss ich erst mal sacken lassen *ratter ratter* *g* Woran merkst du das die Ursachen bei der im Asberger-Syndrom liegen? Was schlägt dein Therapeut vor? Nimmst du Medikamente?


    SONIX: lieben dank für deine Anteilnahme

  • paindrop82

    wenn du dich selbst vergewaltigst, dann ist es natürlich kraftraubend.

    Warum gehst du mit einem unsumpatishen Kollegen essen?
    Warum verbringst du die Zeit mit Leuten, die dir bedrohlich erscheinen?
    Es gibt 1000 und 1 Ausreden, um Kontakt mit solchen Leuten auf äußerst Nötige zu beschränken und damit eigene Psyche zu schonen.

    Empfindliche Menschen können eben nicht in riesen Menge rumeiern und mit jedem X-Beliebigen dicke Freunde sein, empfindliche Menschen sind oft introvertiert, was auch nicht schlimm ist.
    Dafür merken empfindliche Menschen bösartige Personen relativ früh und kommen dadurch nicht in gefährliche Situationen.

    Akzeptier dich

  • Ich glaube, vermeiden bringt nicht weiter. Von Zeit zu Zeit ist es gut, sich selber zu schützen und bestimmten Menschen aus dem Weg zu gehen. Aber irgendwann muss man sich dem immer stellen, denn weglaufen kann man nicht.
    Ich persönlich habe auch die Erfahrung gemacht, dass gerade der Kontakt mit Leuten, mit denen ich nicht gut auskomme, mich stärker macht, solange ich ihn ausgleiche. Ich kann es mir selten aussuchen, mit wem ich zusammenarbeiten möchte und gerade in der Wissenschaft bleibt einem oft nichts anderes übrige, als auch mal seine Mittagspause mit ungeliebten Mitstudenten und Dozenten, etc zu verbringen. Sonst wird man's nie irgendwohin schaffen, weil meistens die größten Wissenschaftler auch die größten A... sind. Man lernt sich selber dabei auch sehr gut kennen.

    Wie läuft es denn im Moment generell? Geht es wieder etwas besser?

  • Zitat von Wattwurm;139730


    Ich kann es mir selten aussuchen, mit wem ich zusammenarbeiten möchte und gerade in der Wissenschaft bleibt einem oft nichts anderes übrige, als auch mal seine Mittagspause mit ungeliebten Mitstudenten und Dozenten, etc zu verbringen. Sonst wird man's nie irgendwohin schaffen, weil meistens die größten Wissenschaftler auch die größten A... sind. Man lernt sich selber dabei auch sehr gut kennen.


    Wenn du dich entschieden hast, in einem Haifischbecken wohnhaft zu werden, dann bleibt dir natürlich nicht anderes übrig, als mit den Haien zu schwimmen.

    Mir wäre mein Lebenszeit dafür zu schade, und ich mag keine Haie.

    Nicht jeder kann sich überwinden, oft artet es in seelische selbstvergewaltigung. Es gab so eine altgrichische Geschichte über einen Frosch, der so gross werden wollte wie ein Bulle - er schlückte so viel Lust bis er platzte.

    Mein Griff zu Heroin war desselbe Natur - ich, ein kleines Kätzchen, wollte unbedingt eine Löwin sein und das geht ohne Shore nicht.

    Man soll wissen, was man ist und sich nur das zumuten, was man kann. Manchmal muss man aus Rücksicht auf eigene Psyche eine tolle Managerkarriere vergessen und lieber eine stille Buchhalterin werden, manchmal das Traum von Gymnasium vergessen und mit einem passablem Realschulabschluss eine handwerkliche Lehre machen

  • Zitat von Felis;139890


    Mir wäre mein Lebenszeit dafür zu schade, und ich mag keine Haie.



    Im privaten Bereich magst Du sicherlich Recht haben, ich verschwende da auch keine Zeit mit Menschen die ich nicht mag, aber ich flüchte nicht vor Ihnen, denn kein Mensch der Welt darf die Macht besitzen, das ein Anderer vor Ihm Angst hat :face_with_tongue:

    Im beruflichen sieht das schon ganz anders aus, da muss man sich zusammenraufen, denn das macht Teamarbeit aus, aber auch da gilt, nicht in den persönlichen, privaten Bereich rutschen, so Bietet man den Kollegen keine Angriffsfläche :face_with_tongue:
    Liebe Grüsse,
    Lakritze.

  • Zitat von HexeLakritze;139892

    Im privaten Bereich magst Du sicherlich Recht haben, ich verschwende da auch keine Zeit mit Menschen die ich nicht mag, aber ich flüchte nicht vor Ihnen, denn kein Mensch der Welt darf die Macht besitzen, das ein Anderer vor Ihm Angst hat :face_with_tongue:

    Im beruflichen sieht das schon ganz anders aus, da muss man sich zusammenraufen, denn das macht Teamarbeit aus, aber auch da gilt, nicht in den persönlichen, privaten Bereich rutschen, so Bietet man den Kollegen keine Angriffsfläche :face_with_tongue:
    Liebe Grüsse,
    Lakritze.

    nun ja, ein Mensch, welches seiner Stärke und seine Schwäche bewusst ist, weiss doch, ob er in einem Team arbeiten kann oder nicht und (aus)sucht (leider muss ich dieses Fehler hier machen, sonst verlinkt man mich zu "Sucht") sich einen Ausbildungsberuf auch danach aus.
    Eine Steuerfachangestellte, die in einem kleinen Steuerbüro arbeitet, muss nicht unbedingt Teamfähig sein, sie muss nur mit dem Steuerberater klar kommenund freundlich zu Kunden sein.
    Klar, diese Handicap schränkt ab, aber wir kommen doch auch mit unseren körperlichen Eigenarten klar, wir sollen auch unsere psychische Eigenarten akzeptieren

  • bei mir ist es auch das Problem in der Berufswelt, ich kann zum Beispiel meiner absolut geliebten Kollegin nicht aus dem Weg gehen, weil sie jetzt zu meiner größten Freude noch die letzte Zeit, die ich hier arbeite, genau mir gegenüber sitzt *grrrr* ich kämpfe jeden Tag mit den Gedanken ich kämpfe solange, bis es mir einfach egal ist, ich rede mir sehr viel und gut zu und es wird auch besser mit der Angst, das merke ich, es ist ein kleines bisschen geschrumpft. Jetzt muss ich halt am Ball bleiben, ich werd das irgendwie packen!

    Vielen Dank für eure Beiträge

  • Hi pain,

    du hast doch nicht mehr lange in der Firma wo du jetzt arbeitest. Die letzten Wochen vergehen doch auch noch :1:. Hat dich denn deine Kollegin wieder gemobbt oder warum bist du so sauer auf sie?

    Sei gegrüßt
    Schmerz

  • huhuu Schmerz,

    nein sie mobbt mich nicht mehr, es ist einfach der Hass, der noch in mir schlummert...

    ich danke dir für deinen Beitrag, in dem ich noch mal lesen konnte, dass es sich ja nur noch um Wochen handelt *sich direkt besser fühlt*

    Sei gedrückt,

    LG Pain

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!